Managersichten SJB Surplus: DNB Technology (WKN A0MWAN) – Marktbericht Dezember 2023

Anders Tandberg-Johansen, FondsManager des DNB Technology

SJB | Korschenbroich, 02.02.2024.

Im Dezember ging die Volatilität an den globalen Aktienmärkten zurück – der VIX-Index lag im Monatsdurchschnitt bei 12 und damit deutlich unter seinem historischen Mittelwert. In einem attraktiven Marktumfeld erzielte der DNB Technology Fund (WKN A0MWAN, ISIN LU0302296495) eine Rendite von +5,90 Prozent und übertraf damit die Performance der Benchmark von +3,10 Prozent deutlich. Zu den positiven Beiträgen bei den Longpositionen gehörten Ericsson und Meta Platforms, während die Aktien von Nokia und Ubisoft schwächer tendierten. DNB-FondsManager Anders Tandberg-Johansen analysiert in seinem Monatsbericht die Marktentwicklungen im Detail. Der Marktexperte fasst für alle FondsInvestoren der SJB Strategie Surplus die aktuellen Themen und Trends aus dem globalen Technologiesektor zusammen.

Marktkommentar

Die Volatilität an den Aktienmärkten ging im Dezember zurück, wie der VIX-Index, ein weit verbreitetes Maß für die Volatilität an den US-Börsen, zeigt, der im Monatsdurchschnitt bei 12 lag und damit deutlich unter seinem langfristigen historischen Mittelwert.

Fondskommentar

Im Dezember erzielte unser in EUR geführter Fonds eine solide absolute Rendite von 5.9% und übertraf damit die Rendite der Benchmark von 3.1% deutlich. Dies führte zu einer relativen Rendite von 2.8% im Vergleich zur Benchmark, was eine deutliche Verbesserung gegenüber der relativen Rendite von -1.1% im Vormonat darstellt. Angeführt wurde die positive Performance von Aktien wie Ericsson, Meta Platforms und Embracer. Auf der anderen Seite sahen sich Nokia, Ubisoft und Electronic Arts mit Herausforderungen konfrontiert, die sich negativ auf ihre Aktienwerte auswirkten. Die Aktien von Ericsson stiegen im Dezember, angetrieben von einem bedeutenden 14-Milliarden-Dollar-Deal mit AT&T, der die Position des Unternehmens auf dem nordamerikanischen Markt stärkte. Meta Platforms zeigte ebenfalls eine gute Performance, die durch die Expansion im Bereich der künstlichen Intelligenz und die Einführung von mehr als 20 neuen Funktionen und tieferen App-Integrationen unterstützt wurde, was das Vertrauen der Anleger in die Innovations- und Wachstumsaussichten von Meta stärkte. Die Aktie der Embracer Group profitierte von einem stabilen Q2-Bericht, der einige der negativen Ansichten über die Leistung der Gruppe abschwächte, während die Aktie von Nokia durch den Verlust eines wichtigen Vertrags mit AT&T an Ericsson beeinträchtigt wurde. Die Leistung von Ubisoft wurde durch schwache Kritiken für sein Spiel Skull and Bones gedämpft. Electronic Arts sah sich mit regulatorischen Herausforderungen auf dem chinesischen Spielemarkt konfrontiert, die sich auf die EA Sports FC-Franchise auswirken könnten, und verzeichnete darüber hinaus im Dezember einen leichten Rückgang der Mobilfunkeinnahmen.

Ausblick

Die Technologie-, Medien- und Telekommunikationssektoren zeichnen sich durch starke, stabile Erträge aus, und es gibt mehrere strukturelle Wachstumstreiber in diesen Sektoren. Wir befinden uns noch in  den Anfängen des Cloud Computing und der künstlichen Intelligenz und sind davon überzeugt, dass dies eine starke Grundlage für künftiges Wachstum darstellt.

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