Fragen an den FondsManager: Abaris Emerging Markets Equity (WKN HAFX7G) – Thema Schwellenländeraktien

Björn-Markus Kott, FondsManager des Abaris Emerging Markets Equity

Der auf besonders ertragsstarke Titel aus den Schwellenländern spezialisierte Abaris Emerging Markets Equity (WKN HAFX7G, ISIN LU1210505951) konnte im aktuellen Börsenjahr der überwiegend schwächeren Tendenz an den globalen Wertpapiermärkten trotzen – die Wertentwicklung im jüngsten Einjahreszeitraum fällt mit einem Plus von +14,43 Prozent auf Eurobasis weiter sehr positiv aus.  Abaris-FondsManager Björn-Markus Kott berichtet im Gespräch mit der SJB FondsSkyline, warum Emerging-Markets-Aktien auch für die kommenden Jahre ein erfolgversprechendes Investment darstellen und welche Renditen er mit seinem Portfolio ausgewählter Schwellenländertitel für möglich hält.

Nach zwei eher schwachen Jahren für Emerging-Markets-Aktíen bzw. den Abaris Emerging Markets Equity hat sich das Portfolio im Börsenjahr 2017 sehr positiv entwickelt und trotz der hohen Absicherungsquote von rund 90 Prozent insgesamt +16,45 Prozent auf Eurobasis an Wert gewonnen. Sehen Sie angesichts der hohen Bewertung von US-Standardaktien und anderen Industrieländer-Titeln ein Comeback der günstig bepreisten Schwellenländeraktien, von dem der AEME auch weiter profitieren kann?

Wir sind sehr zuversichtlich, dass der AEME Fonds trotz seiner Short Position auf den MSCI Emerging Markets Index, der in 2017 rund 40% gestiegen ist, in den kommenden 3-5 Jahren ein Verdopplungspotenzial aufweist. Dieses lässt sich unmittelbar aus der Wertschöpfung und Bewertungssituation unsere Long-Positionen im Fondsportfolio ableiten. Dabei waren die Kursanstiege, teils Kursverdoppler, unserer Long-Positionen wie Beigene, Hugel, Baozun erst der Beginn und viele weitere Unternehmen werden in den kommenden Jahren folgen.

Dass der AEME Fonds in 2017 ein Plus von exakt 16,45 Prozent erreichte, obwohl er eine Short Position auf den MSCI Emerging Markets von -90% aufgewiesen hat, lässt erahnen, welche Renditen die Portfoliounternehmen in diesem Jahr abgeliefert haben. Zugleich bekommen Investoren eine Vorstellung davon, welche Renditen in den kommenden Jahren möglich sind, wenn der MSCI Emerging Markets Index – seiner negativen Wertschöpfung von -9% seit 2010 folgend – in den nächsten Jahren weniger stark ansteigt oder gar einen Rücksetzer erleiden sollte.

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