Das Investment: Vermögensverwalter-Umfrage: CFP und CFA spielen untergeordnete Rolle

sjb_werbung_das_investment_300_200 SJB | Korschenbroich, 07.05.2015.Ein durchschnitlicher Vermögensverwalter hat 400 Kunden, verwaltet 450 Millionen Euro – und hat nicht studiert. Das ist das Ergebnis der zweiten Befragung des Instituts für Vermögensverwaltung. Auch Mitarbeiter, die eine Weiterbildung zum CFP oder CFA gemacht haben, sind in der Branche unterrepräsentiert.

Ein durchschnitlicher Vermögensverwalter hat  400 Kunden, verwaltet 450 Millionen Euro – und hat nicht studiert. Das ist das Ergebnis der zweiten Befragung des Instituts für Vermögensverwaltung. Auch Mitarbeiter, die eine Weiterbildung zum CFP oder CFA gemacht haben, sind in der Branche unterrepräsentiert.

Gute Stimmung bei deutschen Vermögensverwaltern meldet das Institut für Vermögensverwaltung. Laut den Ergebnissen der  zweiten Vermögensverwalterumfrage, die der Institutsleiter Hartmut Webersinke auf dem Vermögenstag der V-Bank in München vorstellte, konnten 75 Prozent  der Befragten im vergangenen Jahr die Zahl ihrer Kunden steigern. Lediglich 4 Prozent der insgesamt 121 Umfrageteilnehmer haben 2014 Kunden verloren.

Ähnlich entwickelte sich auch das verwaltete Vermögen: 52 Prozent der befragten Vermögensmanager konnten es leicht (bis 10 Prozent) steigern. Bei weiteren 36 Prozent beträgt der Vermögenszuwachs sogar mehr als 10 Prozent.

Ein durchschnitlicher Vermögensverwalter hat  400 Kunden und verwaltet 450 Millionen Euro, so ein weiteres Ergebnis. Der Median liegt bei 200 Kunden und 100 Millionen Euro Vermögen. Grund seien die massiven Ausreißer nach oben, also einige wenige Teilnehmer, die besonders viel Geld für besonders viele Kunden managen und somit den Durchschnitt nach oben treiben. Beim Median hingegen werden die Ausreißer nicht berücksichtigt.

Besonders überraschend: Nicht einmal die Hälfte der Mitarbeiter von Vermögensverwaltungen hat studiert. Bei großen Unternehmen haben nur 43, bei kleinen sogar nur 37 Prozent der Mitarbeiter einen akademischen Abschluss. Auch die in der Branche heiß diskutierten Zusatzqualifikationen wie Certified Financial Planner (CFP) und Chartered Financial Analyst (CFA) spielen nur eine untergeordnete Rolle: Lediglich 13 Prozent der Mitarbeiter großer und 17 Prozent der Mitarbeiter kleiner Asset Manager verfügen über einen dieser Abschlüsse.

Von: Svetlana Kerschner

Quelle: DAS INVESTMENT.

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