Das Investment: Marc Faber: Trumps Einreiseverbot führt zum Aktien-Crash

sjb_werbung_das_investment_300_200Ende vergangener Woche hat US-Präsident Donald Trump Einreiseverbot für Menschen aus sieben mehrheitlich muslimischen Staaten erlassen. Die Wall Street reagiert verunsichert: Der Aktienindex Dow Jones fiel wieder unter die 20.000-Punkte-Marke. Und das ist erst der Anfang, warnt Crash-Prophet und Investment-Guru Marc Faber.

Der Trump-Effekt auf den US-Aktienmarkt kehrt sich in sein Gegenteil um. Davon ist Marc Faber überzeugt. Auf lange Sicht würden US-Aktien und der US-Dollar unter den „psychologischen Effekten“ des durch den US-Präsidenten Donald Trump verhängten Einreiseverbots leiden, erklärt Faber gegenüber dem Nachrichtensender CNBC.

„Jeder, der ein Gehirn hat“ werde begreifen, dass der US-Markt kein sicherer Hafen mehr ist. Schließlich könne Trumps protektionistische Politik der US-Wirtschaft einen enormen Schaden zufügen.

Das Jahr 2017 werde “ein Jahr der Enttäuschung” sein, erklärt Faber und rät Investoren, den US-Dollar und US-Aktien leer zu verkaufen und im Gegenzug Schwellenmarkt-Papiere zu kaufen.

Quelle: Das Investment

Siehe auch

e-fundresearch: Die kurzfristige Zinserhöhung. Die mittelfristige Debatte. Die langfristige Fehlbewertung.

Kevin Thozet, Mitglied des Investment-Komitees bei Carmignac, erwartet eine weitere Zinserhöhung der EZB um 25 Basispunkte auf 2,50 Prozent. Während die Märkte bereits ein Zinsniveau von 3 Prozent einpreisen, hält Carmignac diese Erwartung für überzogen und sieht Chancen am kurzen Ende der Euro-Zinskurve.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert