Managersichten SJB Surplus: SPI Bangladesh Fund (WKN A1JU42) Wochenrückblick Aktienmarkt Bangladesch (04.11.2014)

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Hakim Rahman, FondsManager des SPI Bangladesh Fund

 Der Aktienmarkt in Bangladesch erlebte eine volatile Handelswoche, nachdem die Mehrzahl der an der Börse von Dhaka notierten Unternehmen ihre Quartalsergebnisse für Juli bis September 2014 vorgelegt hatten. Nachdem es zum Wochenauftakt einen Kursverlust von 42 Punkten zu beklagen gab, ging der DSEX Index am Ende der Handelswoche mit einem Plus von 19 Zählern bei 5.173 Punkten aus dem Handel. Für eine positive Wochenbilanz sorgten in erster Linie die kräftigen Kursgewinne vom Freitag, wo es um 63 Zähler nach oben ging. Die stärksten Zugewinne konnten Energieversorger und Ölproduzenten verzeichnen, die im Wochenverlauf um 3,15 Prozent zulegten. Hier waren die Quartalsergebnisse besonders erfreulich ausgefallen, wohingegen Bankentitel nach durchwachsenen Zahlen keine klare Tendenz aufwiesen. Das durchschnittliche Handelsvolumen ging angesichts weiter vorsichtiger Investoren im Vergleich zur Vorwoche um 15,5 Prozent zurück. Während der marktbreite DSEX in der letzten Oktober-Handelswoche um insgesamt 0,37 Prozent zulegte, verzeichnete der stärker konzentrierte DS30 ein Plus von 0,30 Prozent.

Positiv auf die Marktstimmung in Bangladesch wirkte sich die Meldung aus, dass die Steuereinnahmen des Landes in der Zeit von Juli bis September 2014 um 16 Prozent gestiegen sind. Sowohl bei den Steuereinnahmen auf Einkünfte, als auch bei den auf Importe erhobenen Steuern war diese erfreuliche Entwicklung festzustellen. Zugleich fiel Bangladesch in der von der Weltbank geführten internationalen Rangliste für das Geschäfts- und Investitionsklima leicht von Platz 170 auf 173 zurück. Damit liegt Bangladesch hinter Indien (Platz 142), Pakistan (128) sowie Sri Lanka (99).

Das Bangladescher Finanzministerium zeigte sich jüngst beunruhigt über den starken Anstieg der Subventionen, die für die Energieversorgung aufgewendet wurden. Von Juni bis August gab es hier ein Plus von 75 Prozent zu verzeichnen, was die Offiziellen aufschreckte. Die Bangladescher Regierung kauft Elektrizität direkt von den Produzenten ein und gibt diese dann an die Verbraucher zu günstigeren Tarifen weiter. Nun gibt es Spekulationen, das im Haushalt für das Fiskaljahr 2014-15 vorgesehene Ziel einer Steigerung dieser Subventionen um nur 15 Prozent könnte nicht zu halten sein. Hält der aktuelle Trend an, würden die vorgesehenen Mittel von 70 Milliarden BDT nicht ausreichen – eine Entwicklung, die zumindest den Aktien von Elektrizitätsversorgern und Ölfirmen in der laufenden Handelswoche zu Kursgewinnen verhalf.

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