FondsAnalyse: SJB FondsEcho. Bellevue Funds (Lux) – Bellevue Digital Health B EUR (WKN A2JJBD, ISIN LU1811048138) SRRI-Risikoklasse: 6

Dr. Volker Zenk, FondsAnalyst SJB FondsSkyline 1989 e.K.

SJB FondsEcho

Der Trend hin zu einer stärkeren Digitalisierung des Gesundheits-wesens setzt sich weiterhin mit hoher Geschwindigkeit fort. Hatte die Entwicklung im Umfeld der Corona-Krise noch zusätzlich an Fahrt gewonnen, ist der Digitalisierungstrend nunmehr auf ein Normalmaß zurückgegangen, wenngleich grundsätzlich erhalten geblieben. Genau diese Entwicklung kann man auch an den Aktien des Healthcare-Sektors beobachten: Waren Titel mit Digitalisierungsbezug in den von Corona geprägten Jahren 2020 und 2021 besonders gefragt, sind die Notierungen nunmehr teils deutlich zurückgekommen.

Doch an dem langfristigen Trend, dass Sektoren wie Telemedizin, robotergestützte Chirurgie oder die Digitalisierung von Verwaltungsprozessen auf dem Vormarsch sind, ändern diese kurzfristigen Entwicklungen nichts. Der Sektor digitaler Gesundheitsdienstleistungen bleibt ein Wachstumsmarkt, in dem neue Technologien wie Sensoren, Cloud-Computing und Robotik innovative Geschäftsmodelle und Produkte ermöglichen und als “Digital Health” für klinischen Mehrwert und dringend benötigte Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen sorgen. Marcel Fritsch, Gesundheitsexperte und FondsManager des Bellevue Digital Health-Fonds, liefert ein ausgezeichnetes Beispiel, warum das Gesundheitssystem ganz besonders von der verstärkten Digitalisierung profitieren kann: Das digitale Diabetesmanagement entwickelt sich aktuell zu einer Erfolgsgeschichte für Patienten und Investoren. Die neue Generation von Glukosesensoren und Insulinpumpen leitet einen Qualitätssprung für die Behandlung von Diabetespatienten ein. Die Zahlen sprechen für sich: 530 Millionen Menschen und damit jede zehnte erwachsene Person waren 2021 nach Erhebungen der International Diabetes Federation (IDF) weltweit an Diabetes erkrankt. In der Konsequenz laufen die Behandlungskosten aus dem Ruder, für die Gesundheitssysteme wird Diabetes zu einer finanziellen Belastung, die kaum noch zu bewältigen ist. Hier bieten neue digitale Technologien einen Lösungsansatz, da sie helfen, den Blutzuckerwert der Diabetes-Patienten so lange wie möglich in einem Zielkorridor zu halten. Möglich macht dies das Zusammenspiel von Realtime-CGM-Systemen und AID-Insulinpumpen. Gemessene Glukose-Werte werden an die AID-Insulinpumpe gesendet, deren Algorithmen den Glukoseverlauf analysieren und automatisch entscheiden, ob und wie viel Insulin verabreicht werden soll. Die in diesem Bereich führenden Anbieter von CGM-Systemen sind Abbott und Dexcom, die sich beide unter den Top 10 des Digital Health-Fonds befinden. Healthcare-Stratege Fritsch geht davon aus, dass sich der globale Erlös für CGM-Systeme im Zeitraum 2019 bis 2025 auf rund 12 Milliarden USD verdreifachen wird, im selben Zeitraum erwartet er eine Verdopplung der Umsätze mit AID-Insulinpumpen. Da verwundert es nicht, dass der FondsManager das digitale Diabetesmanagement innerhalb der Medizintechnik auf Sicht der nächsten Jahre zu den disruptiven Technologien mit dem größten Wachstumspotenzial zählt und aktuell rund 17 Prozent des Portfolios in Unternehmen investiert, die teilweise oder ausschließlich im Bereich Diabetes tätig sind.

Der Bellevue Digital Health B EUR (WKN A2JJBD, ISIN LU1811048138) bewegt sich in dem innovativen Bereich digitaler Gesundheitsdienstleistungen, wurde am 30. April 2018 aufgelegt und verfügt aktuell über ein FondsVolumen von 681,4 Millionen Euro. Lead Portfoliomanager Stefan Blum stellt gemeinsam mit seinem Kollegen Marcel Fritsch ein Portfolio sorgfältig ausgewählter Aktien von Unternehmen zusammen, die eine starke Spezialisierung auf die Digitalisierung des Gesundheitssektors aufweisen. Small und Mid Caps machen knapp zwei Drittel des Portfolios aus. Der weltweit anlegende Fonds, der von der Entwicklung hin zu einem effizienteren Gesundheitswesen profitiert, ist auf die Hauptregionen Nordamerika und Europa fokussiert, besitzt keine Benchmark und nutzt den Euro als FondsWährung. HealthCare-Experte Stefan Blum betont, dass die Gesundheitskosten durch langfristige Trends wie die Überalterung der Gesellschaft und die Veränderung des Lebensstils, z.B. durch ungesunde Ernährung, weiter rapide ansteigen. Hier können Digital-Health-Technologien erfolgreich ansetzen, die oftmals in anderen Industrien bereits genutzte Verfahrensweisen auf den medizinischen Sektor übertragen und deshalb ein überschaubares technologisches Risiko beinhalten. Die bisherigen Renditeergebnisse des HealthCare-Fonds können sich trotz des vergleichsweise volatilen Handelsverlaufs sehen lassen: Der Bellevue Digital Health verzeichnete seit Auflegung eine kumulierte Wertentwicklung von +70,60 Prozent in Euro, was einer Rendite von +12,60 Prozent p.a. entspricht. Schwieriger gestaltete sich das laufende Handelsjahr, in dem im Zuge des generellen Abgabedrucks auf Technologietitel ein Minus von 20,50 Prozent generiert wurde. Wie sieht die Investmentstrategie des Bellevue-Fonds im Detail aus?

FondsStrategie. Innovationspotenzial. Gesucht.

Der Bellevue Digital Health strebt als Anlageziel die Erzielung eines langfristigen Kapitalwachstums an und investiert hierzu in ein Portfolio sorgfältig ausgewählter Aktien von Unternehmen, deren Geschäftsaktivitäten einen hohen Fokus auf die Digitalisierung des Gesundheitssektors legen oder deren Haupttätigkeit darin besteht, Beteiligungen an solchen Unternehmen zu halten oder sie zu finanzieren. Das Anlageuniversum umfasst Gesellschaften des Digital Health-Sektors, die in den Segmenten Diagnostik, Healthcare IT, Life Sciences Tools, Medizintechnik, Healthcare-Dienstleister oder Wellness gut positioniert sind. Der Einzug von digitalen Technologien ermöglicht es diesen Unternehmen, von neuen innovativen Produkten, Behandlungsmethoden und Dienstleistungsangeboten sowie einer breiten Effizienzsteigerung über den gesamten Gesundheitsbereich zu profitieren. Die Selektion der Einzelaktien erfolgt nach Bottom-up-Kriterien, ein global verankertes Expertennetzwerk, bestehend aus Beratern der Wissenschaft und Industrie, unterstützt das Managementteam in seiner Meinungsbildung. Das aus Stefan Blum und Marcel Fritsch bestehende FondsManagerduo stellt ein Portfolio aus Wachstumsaktien hoher Qualität mit oft zweistelligem Umsatzwachstum zusammen, wobei Unternehmen bevorzugt werden, die von demografischen Veränderungen wie der Überalterung der Gesellschaft und der Zunahme von Zivilisationskrankheiten profitieren. Während dieser generelle Trend eine höhere Effizienz und Kosteneffektivität von den Gesundheitsunternehmen verlangt, erobern zugleich die neuen Technologien das Gesundheitswesen. Dank disruptiver Technologien wie Cloud-Computing, Konnektivität oder neuartigen Sensoren bringen Unternehmen verbesserte Produkte oder Dienstleistungen auf den Markt, was einen positiven Effekt auf die Behandlungsqualität und die Gesamtkosten hat. Auch für 2023 sind die Digital-Health-Experten des Fonds optimistisch, dass Risikokapitalgeber intensiv in Digital Health-Unternehmen investieren und Börsengänge mittel- und langfristig ein wichtiger Performancetreiber bleiben. Wie ist das FondsPortfolio im Einzelnen zusammengesetzt?

FondsPortfolio. USA. Favorisiert.

In der Länderallokation des Bellevue Digital Health liegen die USA mit einem Anteil von 93,1 Prozent am FondsVermögen klar auf Platz eins. Dahinter ist Dänemark platziert, wo 2,4 Prozent des FondsVolumens investiert sind. Auf Platz drei der Ländergewichtung befindet sich China mit einem Anteil von 1,9 Prozent, in Japan sind 1,1 Prozent des FondsVermögens in Digital-Health-Aktien angelegt. Per Monatsende Oktober verfügt der Bellevue-Fonds über eine Liquiditätsquote von 1,5 Prozent. Welche Aktien sind die aktuellen Favoriten des Managements?

Weit vorn unter den zehn größten Einzelpositionen im FondsPortfolio befindet sich die Aktie von Dexcom: Der Anbieter von Diabetes-Managementsystemen erlebte zuletzt eine beeindruckende Kurserholung von mehr als 50 Prozent, nachdem das US-Unternehmen in seinem Quartalsbericht die Erwartungen der Investoren übertroffen und die Umsatzprognosen für das Gesamtjahr erhöht hatte. Zudem äußerte sich Dexcom zuversichtlich bezüglich der US-Zulassung seines neuesten kontinuierlichen Glukosesensors G7 bis Ende 2022. Auch die im Portfolio hoch gewichtete Intuitive Surgical übertraf die Erwartungen der Investoren deutlich und erhöhte die Wachstumserwartungen für chirurgische Eingriffe für das aktuelle Jahr auf 17 bis 18 Prozent. Aufgrund der starken Aufwertung des US-Dollars senkte Intuitive seine Aussichten in Bezug auf die Bruttomarge leicht, wird dies aber mit tieferen operativen Ausgaben mehr als kompensieren können. Positive Nachrichten gab es auch von Pacific Biosciences, die auf der Konferenz der American Society of Human Genetics ihren neuen Long-Read-Gensequenzer “Revio” sowie den ersten Short-Read-Gensequenzer “Onso” ankündigten. Die Spezifikationen und Leistungsdaten der beiden Geräte seien sehr vielversprechend, betont das aus Stefan Blum und Marcel Fritsch bestehende FondsManagerteam – die Konkurrenzfähigkeit müsse allerdings noch durch vergleichende externe Studien bestätigt werden.

FondsVergleichsindex. Korrelation. Durchschnittlich.

Für unsere unabhängige SJB FondsAnalyse haben wir den Bellevue Digital Health dem MSCI World Healthcare 10/40 EUR NETR als Vergleichsindex gegenübergestellt. Die Korrelationsanalyse mit dem globalen Kursbarometer für den Gesundheitssektor lässt eine nicht übermäßig stark ausgeprägte Parallelität der Kursverläufe erkennen. Über drei Jahre fällt die Korrelation mit 0,57 nur durchschnittlich aus, für ein Jahr ist sie mit 0,56 noch geringer ausgeprägt. Die Kennzahl R² demonstriert, dass das FondsManagerduo Blum/Fritsch mit seiner an Digitalisierungsaspekten orientierten Titelauswahl insgesamt deutlich vom SJB-Referenzindex abgewichen sind. Für drei Jahre liegt die Kennziffer bei 0,32, über ein Jahr nimmt R² einen Wert von 0,31 an. Damit haben sich mittelfristig 68 Prozent der FondsEntwicklung indexunabhängig vollzogen, kurzfristig sind es 69 Prozent. Der Tracking Error des Bellevue-Produktes liegt über drei Jahre bei hohen 21,83 Prozent und beweist, dass die Healthcare-Experten durchaus nennenswerte aktive Risiken eingehen. Mit welcher Schwankungsbreite hat der Digitalisierungsfonds aufzuwarten?

FondsRisiko. Schwankungen. Erhöht.

Der Bellevue Digital Health weist über drei Jahre eine Volatilität von 26,87 Prozent auf, die sich deutlich oberhalb der Schwankungsintensität von 13,85 Prozent befindet, die der MSCI World Healthcare 10/40 EUR NETR als Vergleichsindex zu verzeichnen hat. Beim Wechsel auf den kurzfristigen Betrachtungshorizont stellt sich die Volatilitätsstruktur ähnlich dar: Während das aktiv gemanagte FondsProdukt über ein Jahr eine „Vola“ von 30,13 Prozent an den Tag legt, liegt die passive Benchmark mit ihren Schwankungen merklich darunter bei 14,35 Prozent. In beiden Zeiträumen herrscht bei dem Digitalisierungsfonds von Bellevue eine kräftig erhöhte Schwankungsfreude gegenüber dem weltweiten Healthcare-Sektor vor – die Fokussierung auf technologieaffine Titel sowie die stärkere Berücksichtigung von Small und Mid Caps schlagen sich hier entsprechend nieder. Wie manifestiert sich diese ambitioniertere Volatilitätsstruktur in den Ergebnissen der Beta-Analyse?

Über drei Jahre generiert der Bellevue-Fonds ein knapp über Marktniveau liegendes Beta von 1,14, für ein Jahr nimmt die Risikokennziffer einen Wert von 1,28 an. Damit reagiert das FondsPortfolio durchweg überproportional auf Kursbewegungen des weltweiten Healthcare-Aktienmarktes und macht das Auf und Ab der Notierungen in gesteigerter Intensität mit – eine Folge der verstärkten Spezialisierung auf Digitalisierungsaktien und der Grund für ein insgesamt riskanteres Risikoprofil. Der rollierende Zwölfmonatsvergleich der Beta-Werte über die letzten drei Jahre ergibt ein eindeutiges Bild: Das Beta des Bellevue-Fonds präsentiert sich in 25 der 36 untersuchten Zeitintervalle ausgeprägter als der Marktrisikofixwert von 1,00 und nimmt einen Wert von 1,55 in der Spitze an. Dem stehen lediglich elf Einzelzeiträume gegenüber, in denen das Beta einen unterdurchschnittlichen Wert von zutiefst -0,03 verzeichnet. Insgesamt fällt die Risikostruktur des vom FondsManagerteam Blum/Fritsch verwalteten Portfolios damit ambitionierter aus als beim MSCI-Vergleichsindex. Welchen Renditen können auf dieser Basis erzielt werden?

FondsRendite. Alpha. Changierend.

Über drei Jahre liefert der Bellevue Digital Health trotz des jüngsten Kursrücksetzers immer noch eine positive Wertentwicklung von +11,40 Prozent auf Eurobasis ab (Stichtag 29.11.2022). Attraktiver stellt sich die Performance des SJB-Vergleichsindex dar – das Kursbarometer für den globalen Gesundheitssektor hat im selben Zeitraum Zugewinne von +40,76 Prozent auf Eurobasis erzielt. Die Zahlen entsprechen einer Rendite von +3,66 Prozent p.a. in Euro bei dem Bellevue-Fonds sowie einer Jahresrendite von +12,06 Prozent bei der Benchmark. Beim Wechsel auf den kurzfristigen Zeithorizont vermag es der auf Digitalisierungsgewinner im Gesundheitssektor setzende Bellevue-Fonds nicht, mit seiner Rendite in den grünen Bereich vorzudringen: Während das aktiv gemanagte FondsProdukt eine Performance von -24,33 Prozent über die letzten zwölf Monate verzeichnet, liefert der MSCI World Healthcare 10/40 EUR NETR eine Wertentwicklung von +8,08 Prozent auf Eurobasis. Aufgrund der vom Technologiesektor herüberschwappenden Schwäche der Digitalisierungstitel gelingt es dem Digital Health-Fonds nicht, kurz- oder mittelfristig den breiter gestreuten MSCI-Referenzindex zu schlagen. Langfristig dürfte sich die im Zuge der jüngsten Börsenturbulenzen vollzogene Umstrukturierung des Portfolios aber wieder vermehrt auszahlen. Welche Ergebnisse liefert die Alpha-Analyse?

Der Bellevue Digital Health verzeichnet über drei Jahre einen negativen Alpha-Wert von -0,57. Auf Jahressicht schiebt sich die Kennzahl noch stärker in den roten Bereich und markiert einen Wert von -2,91. Im rollierenden Zwölfmonatsvergleich der Alpha-Werte über die letzten drei Jahre wird deutlich, dass der Bellevue-Fonds sehr wohl Perioden mit einem positiven Alpha aufzuweisen hat: In 17 der 36 analysierten Einjahresperioden liegt die Renditekennziffer über Marktniveau und markiert im Hoch einen attraktiven Wert von 4,26. In 19 Zeiträumen hingegen fällt das Alpha negativ aus und erreicht einen Wert von -6,22 im Tief. Jeweils stark ausgeprägte Phasen der Mehr- und Minderrendite finden sich hier nebeneinander, wobei die Perioden der Underperformance knapp in der Mehrheit sind. Umgekehrt machen die Zahlen auch klar, dass der Digitalisierungssektor im Gesundheitswesen sehr wohl ein Renditeplus gegenüber dem Gesamtmarkt liefern kann. Aktuell fällt die Rendite-Risiko-Struktur des Bellevue-Fonds gemessen am globalen Healthcare-Sektor jedoch negativ aus, was sich in der über drei Jahre im roten Terrain befindlichen Information Ratio von -0,34 manifestiert.

Dr. Volker Zenk, FondsAnalyst SJB FondsSkyline 1989 e.K.

SJB Fazit. Bellevue Digital Health.

Nachdem bei Digitalisierungsaktien aus dem Gesundheitsbereich die im Kontext der Corona-Krise anzutreffenden Übertreibungen auf der Oberseite wieder auf ein normales Maß zurückgekommen sind, ist das Bewertungsniveau dieser Titel auf einem attraktiven Level angekommen. Jetzt gerät wieder das enorme Wachstumspotenzial in den Blick, das Healthcare-Titel mit Digitalisierungsbezug aufweisen. In Sektoren wie Telemedizin, Robotik und innovativer Diabetes-Behandlung wird sich das Wachstumstempo in den nächsten Jahren erheblich beschleunigen, zumal demografische Veränderungen und die Alterung der Gesamtbevölkerung eine höhere Kosteneffizienz erfordern. Vor diesem Hintergrund ist der Bellevue Digital Health eine langfristig sehr aussichtsreiche Portfolio-Beimischung, die aktuell auf einem günstigen Kursniveau einzusammeln ist.

Siehe auch

FondsAnalyse: SJB FondsEcho. nova Steady HealthCare P (WKN A1145J, ISIN DE000A1145J0) SRRI-Risikoklasse: 6

Zum Jahresausklang gerieten in einem weiter problematischen Börsenumfeld auch die Aktien von Gesundheitsunternehmen und HealthCare-Firmen unter kräftigen Abgabedruck. Weiter hohe Inflationsraten, die Erwartung steigender Zinsen und die konjunkturelle Unsicherheit sorgten dafür, dass selbst Krankenversicherer und Klinikbetreiber, deren Aktien seit Jahresbeginn aufgrund der sehr guten Geschäftsentwicklung stattliche Überrenditen gegenüber dem Sektorindex generiert hatten, in nur wenigen …

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